Schule „Parami“

Die Grund- und Mittelschule Parami wurde im Jahr 1999 von der burmesischen Exilgewerkschaft „Federation of Trade Unions of Burma“ gegründet, um insbesondere den Kindern von Arbeiterfamilien den Schulbesuch zu ermöglichen.
Helfen ohne Grenzen unterstützt die Schule seit 2009.

Der Name „Parami“ bedeutet „Fähigkeiten“ und macht die Schule damit zu einer Schule der Fähigkeiten. Die Schule ist unsere größte „Ray of Hope“-Schule. Die Schulstufen reichen vom Kindergarten bis zur 2. Oberschule. Das angeschlossene Schülerheim ermöglicht 41 Waisenkindern und bedürftigen Kindern einen geschützten Platz zum Leben.
Die Schule befindet sich relativ zentral in Mae Sot und ist leicht erreichbar. Da es eine der wenigen Schulen ist, die höhere Schulstufen anbietet, kommen die Kinder aus der weiteren Umgebung. Die Eltern arbeiten in den nahegelegenen Fabriken, aber auch auf den weiter entfernten Feldern oder verdienen ihr Geld als Tagelöhner.
Jeder kennt die Schule, da oft große Veranstaltungen, wie Fußballturniere, Abschlussprüfungen, sportliche Wettkämpfe oder Weiterbildungen stattfinden. Sie ist eine treibende Kraft innerhalb des „Ray of Hope“ Schulprogramms und baut kontinuierlich das eigene Lehr- und Ausbildungsprogramm mit innovativen Inhalten aus. An Nachmittagen und Wochenenden werden zudem berufsbildende Kurse für die älteren Schüler angeboten.

  • Schüler

    533

  • Lehrer

    28

  • Paten

    Fam. Senftleben

    Sibylle Keim

  • Budget

    84.708 €